Schweigen für den Frieden

Schweigen für den Frieden 2018

10. März, 12. Mai, 7. Juli, 15. September

Jeweils von 11:00 bis 12:00 Uhr auf dem Rastatter Marktplatz Kaiserstraße, vor dem alten Rathaus.

Schweigen für den Frieden 2017

4. März, 6. Mai, 8. Juli, 16. September

Jeweils von 11:00 bis 12:00 Uhr auf dem Rastatter Marktplatz Kaiserstraße, vor dem alten Rathaus.

Die Aktionsgemeinschaft lädt ein:

Schweigen für den Frieden 2016

Auch 2016 wieder: jeweils an den Samstagen, 7. Mai, 9. Juli und 17. September 2016 von 11:00 bis 12:00 Uhr auf dem Rastatter Marktplatz Kaiserstraße, vor dem alten Rathaus.

Andere Aktionen hier 


Die Aktionsgemeinschaft lud ein:
Schweigen und Schreiben für den Frieden!

Am Samstag, 12. September 2015 von 11:00 bis 12:00 Uhr auf dem Rastatter Marktplatz Kaiserstraße, vor dem alten Rathaus.

Mit Blick auf den Weltfriedenstag (21.9.) und den Flüchtlingstag (30.9.) waren diesmal insbesondere Flüchtlingsbegleiter aus Mittelbaden und die von ihnen betreuten Flüchtlinge willkommen in den Friedenskreis einzutreten.

Zusätzlich bat die Aktionsgemeinschaft um Unterschriften für faire Asylverfahren, die freie Wahl des Asylortes und – nach Anerkennung – die freie Wahl des Aufenthaltes innerhalb der Europäischen Union und damit keine Dublin-Abschiebungen mehr! Damit wurde die PRO ASYL Aktion www.wir-treten-ein.de unterstützt.

PS: Im Zentrum dieses gewaltfreien Mahnkreises brannte wieder ein Friedenslicht. Es erinnerte daran, dass Frieden als alltägliche Aufgabe für jeden Menschen immer wieder von neuem beginnt! Also auch im Augenblick des Schweigens! Der Kreis, als geometrische Form, hat keinen Anfang und kein Ende. Er hat ein Zentrum und eine umfassende Verbindung nach Außen (360 Grad). Der Kreis, als Symbol, steht für Ewigkeit, eine Beziehung zum Lebenskern und zur Umwelt. Nicht zuletzt ist er ein wichtiges Energie- und Gestaltungselement in den meisten Weltanschauungen und Religionen.


 

Am Samstag, 11. Juli 2015 fand von 11:00 bis 12:00 Uhr in der Rastatter Kaiserstraße vor dem alten Rathaus wieder ein „Schweigen für den Frieden“ statt.

Diesmal brannte wieder ein Friedenslicht im Zentrum. Damit bildete sich ein gewaltfreier Mahnkreis. Er erinnert daran, dass Frieden als alltägliche Aufgabe für jeden Menschen immer wieder von neuem beginnt! Also auch im Augenblick des Schweigens!

Diesmal wurde auf die Mayors of Peace, die Bürgermeister für den Frieden hingewiesen. Auch Rastatt bzw. der Rastatter Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch ist Mayor of Peace und setzt sich für eine atomwaffenfreie Welt ein. Rastatt lässt also keine Atomwaffen auf seinem Stadtgebiet zu. Die Mayor of Peace Flagge ist ein Zeichen dafür.


 

Auch am Samstag, 9. Mai 2015 fand ein „Schweigen für den Frieden“ statt. Anlässlich des Jahrestages des Weltkriegendes in 1945 wurden diesmal insbesondere Mitglieder aller Religionen und Weltanschauungen gebeten, in den „Friedenskreis“ einzutreten und schweigend zu „mahnen“. So waren dann auch Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen im „Schweigekreis für den Frieden“ dabei.

Während bisher im Zentrum des Kreises Salzstücke an den Marktplatz im früheren Rastetten erinnerten, brannte diesmal ein Friedenslicht in der Mitte. So wurde dem Bedürfnis aller Menschen nach Frieden zusätzlich durch den Kerzenschein Ausdruck gegeben.

Die Symbolik und die Nähe zur Kirche waren diesmal wichtige Gesprächsinhalte. Für viele Menschen ist der Kreis ein vorwiegend christliches Symbol. Durch den Standort – Kreuzung neben der Kirche – wird und wurde dies noch weiter verstärkt! Auch der Initiator – Pater Hubert – verstärkte diesen Eindruck. Dass in den Presseberichten zum Teil der Hinweis „alle Weltanschauungen“ fehlte, wurde zusätzlich mehrfach bemängelt!

Es gilt nun, den Eindruck, dass es sich um eine katholische Kirchenveranstaltung handelt, nachhaltig zu korrigieren. Denn,

  • der Kreis, als geometrische Form, hat keinen Anfang und kein Ende. Er hat ein Zentrum und eine umfassende Verbindung nach Außen (360 Grad),
  • der Kreis, als Symbol, steht für Ewigkeit, eine Beziehung zum Lebenskern und zur Umwelt,
  • der Kreis ich nicht zuletzt ein wichtiges Energie- und Gestaltungselement in den meisten Weltanschauungen und Religionen.

Das „Schweigen für den Frieden“ mahnt an, dass wir respektvoll und wertschätzend den Frieden als zentralen Wert unserer Gesellschaft, als Grundrecht des Menschen darstellen. Für alle sichtbar sollen wir unsere Position einnehmen, unabhängig von der Blickrichtung, d.h. von Herkunft und Gesinnung, das gemeinsame Ziel ins Auge nehmen und zum Zentrum unseres Dasein erklären.


 

Einladung zum „Schweigen und Schreiben“ für den Frieden! 

Nach dem Vorbild von Franziskanerpater Hubert Wurz lud die Aktionsgemeinschaft Rastatter Frieden wieder am Samstag,  14. März 2015 nach Rastatt, in die Kaiserstraße vor St. Alexander ein. An diesem Termin beteiligte sich das Bündnis gegen Faschismus und Rassismus Rastatt/Murgtal.

Frei nach Kurt Tucholski’s Tagebuchzitat „Sprechen, Schreiben, Schweigen“ ging es an diesem Samstag auch um die Botschaft der „(Ober-)Bürgermeister des Friedens – Mayor of Peace“ in Baden-Baden und Rastatt. Alle Bürgerinnen und Bürger in Mittelbaden waren herzlich eingeladen mit ihrer Unterschrift ein „Zeichen“ für ein atomwaffenfreies Deutschland zu setzen und die folgende Botschaft zu unterschreiben. Angesichts des kalten Wetters waren nur wenige Menschen „schreibwillig“.

„Wir fordern die Bundesregierung zum Handeln auf:1144

+ Verhindern Sie die geplante Modernisierung der in Büchel stationierten Atomwaffen!
+ Beenden Sie die nukleare Teilhabe der Bundeswehr!
+ Setzen Sie sich für einen Abzug der in Büchel stationierten Atomwaffen ein, damit Deutschland atomwaffenfrei wird!
+ Setzen Sie damit ein bedeutsames Zeichen für die weltweite Abrüstung von Atomwaffen!
+ Machen Sie damit deutlich, dass Deutschland aus den Fehlern zweier Weltkriege gelernt hat und dazu bereit ist, in besonderer Weise Verantwortung für eine weltweite atomare Abrüstung zu übernehmen!“

Online sind noch Unterschriften möglich.

 


Pater Hubert Wurz verabschiedet sich

Hubert Wurz trat 1960 in die Franziskanerprovinz ein. Seit Januar 2012 wirkte er im Konvent in Rastatt (Pfarrzentrum Herz-Jesu-Pfarrei Rastatt – Münchfeld) in der Erwachsenenbildung. Zum Jahresende 2014 verlässt er Rastatt.

Die Aktionsgemeinschaft dankt Pater Hubert Wurz für sein Engagement – insbesondere seine Initiative „Schweigekreis“, die erfolgreich monatlich von März bis Oktober 2014 unter seiner Leitung stattfand.

Hubert Wurz ist Theologe mit TZI-Diplom, Pädagoge in der Gesundheitsbildung, Kursleiter (Yoga, Zen, Fasten, Kontemplation), in der seelsorgerischen Beratung und als Referent tätig.

Er bietet an:
Yoga                  = Sensibilitätstraining
ZEN                   = Achtsamkeitstraining MizuMi
Fasten               = Regeneration an Leib und Seele
Kontemplation = inneres Beten

Email: Hubert.Wurz@Franziskaner.de
www.hubertwurz-ofm.de


 

„Unsere Betroffenheit über den Unfrieden – in der Welt um uns und in uns – zeigten wir durch Schweigen auf einem öffentlichen Platz.“ Mit diesem Appell bat Hubert Wurz, Franziskaner aus Rastatt und Mitglied der „Aktionsgemeinschaft Rastatter Frieden“, an jedem zweiten Samstag im Monat von März bis Oktober 2014 von 11:00 – 12:00 Uhr, Mitbürgerinnen und Mitbürger an der Ecke Kaiserstraße und Museumstraße inne zu halten. Gerne durfte man sich auch nur für ein paar Minuten dazu stellen, um seine Anteilnahme zu zeigen.

Im Mittelpunkt dieser „schweigenden“ Demonstration erinnerten einige Salzstücke an den Marktflecken „Rastetten“. In den Kriegswirren um 1687 wurde neben Bier und Wein auch mit Salz gehandelt. Salz ist ein wichtiges biblisches „Bild Wort“. Es beschreibt als „Salz der Erde“ die Lebensgrundlage. Mit dem „habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander“ wird es Voraussetzung für das friedliche Miteinander.

Dieses Friedenssymbol passt gut zur Spiritualität der Franziskaner und zu ihren Tätigkeitsfeldern. Sie setzen sich für Randgruppen, sozial Benachteiligte und Rechtlose in aller Welt ein und arbeiten für Gerechtigkeit, Frieden sowie die Bewahrung der Schöpfung.

Im Jubiläumsjahr „300 Jahre Rastatter Frieden“ bündelt die Aktionsgemeinschaft Rastatter Frieden die Vielfalt des friedlichen Miteinanders und hat die Basis für diese Aktion geboten. Flyer SchweigekreisHubert Wurz Franziskaner (OFM)