Veranstaltungen

Fünf Jahre Aktionsgemeinschaft Rastatter Frieden – 100 Jahre Ende des Ersten Weltkriegs


Basis-für-Frieden-Preis 2018

Preisübergabe

Am 28. März 2018 werden im Bühler Rathaus die Basis-für-Frieden-Preise 2018 den derzeitigen „Mayor for Peace“ in den Kreisen Baden-Baden und Rastatt überreicht. Als Dank und als Anerkennung für ihren Einsatz eine Atomwaffen freie Welt bis 2020 zu überreichen erhalten die Oberbürgermeisterin Margret Mergen sowie die Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch und Hubert Schnurr. Unterstützt von Bürgermeister Dietmar Späth und Landrat Jürgen Bäuerle aus den Händen der Vereinsvorsitzenden Tobias Keinath und Raimund Hopf. Verbunden mit dieser Preisübergabe ist Bitte an alle Bürgermeister im Landkreis Rastatt „Mayor for Peace“ zu werden, um damit die Region schon 2018, zwei Jahre vor dem angestrebten Ziel, „atomwaffenfrei“ zu machen. Informationen zu Mayor for Peace


Schweigekreise 2018

„Ein Schweigen setzen für den Frieden“

Termine: 12. Mai, 07. Juli, 15. September; jeweils 11:00h-12:00h

Ort: Marktplatz Rastatt, vor dem historischen Rathaus.

6C9B0690_small_ibu AGRF_Ein Schweigen setzen fuer den Frieden_A1_59,4x84_neuer Slogan  IMG_0596_Tonw.korr_small-2 (Fotos: Istar Buscher)

Die schon traditionellen Schweigekreise der Aktionsgemeinschaft finden in diesem Jahr unter dem Motto: “Ein Schweigen setzen für den Frieden” statt.

bisherige Termine: 10. März 2018

s.a. Ein Schweigen setzen für den Frieden


Mitwirkung bei

Dritte Tagung „Frieden schaffen ohne Waffen“ in Karlsruhe

Termin: Sa, 21. April 2018, 14:00-17:00 Uhr

 Ort:  Bonhoeffer-Haus, Gartenstr. 29a, Karlsruhe.

„I have a dream“ – vor 50 Jahren, am 4. April 1968, wurde der US-amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. ermordet. Anlässlich des 50. Todestages soll seinem Leben und seinen Überzeugungen nachgespürt werden und zugleich überlegt werden, was wir heute noch von ihm und seinem Wirken lernen können.

Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Istar Buscher wird sich mit dem Thema „Der Kampf der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA im Spiegel der Popmusik“ befassen.

Weitere Informationen: AG bei 3. Tagung ‚Frieden schaffen ohne Waffen‘


Mitwirkung bei

„Frieden geht“ – Staffellauf 2018

Termin: 21. Mai bis 2. Juni 2018

Ort: Rastatt-Rauental (23. Mai)

Etappe: 23. Mai 2018 Lahr bis Karlsruhe

Frieden geht_Lahr-KarlsruheFrieden geht_wir sind dabei

Bei der mehrtägigen Aktion handelt es um eine sportliche Kundgebung, die in Form eines Staffel-Laufs von Oberndorf (dem Sitz des Waffenproduzenten Heckler & Koch) über Kassel nach Berlin führen soll. Ein Bündnis aus Kirchen und Friedensorganisationen unterstützt die Aktion.

Am 23. Mai führt der Weg des Staffellaufs, der abwechselnd in drei unterschiedlichen Geschwindigkeiten stattfinden soll, als Marathonlauf im Rauental an Rastatt vorbei. Die Organisatoren suchen sowohl laufende Teilnehmer, als auch Unterstützer, die z.B. am Wegesrand Proviant verteilen oder entlang der Wegstrecke andere Veranstaltungen durchführen. Ziel ist die Werbung für die gemeinsame Forderung „Kriegswaffen und Rüstungsgüter dürfen grundsätzlich nicht exportiert werden!“.

Weitere Informationen zur regionalen Beteiligung: Frieden geht – Staffellauf 2018

Alle Informationen: https://www.frieden-geht.de/

Flyer mit dem Streckenverlauf von Lahr bis Mannheim:

Frieden geht_Flyer Karlsruhe_A5 (2)


Entdeckungsreise „Meine 300 Jahre Krieg und Frieden in Rastatt“

Termin: am 7. Juli 2018, 15:00 Uhr

Ausgangspunkt: Lichthof neben dem Wehrgeschichtlichen Museum am Rastatter Schloss

Logo

Im Anschluss an den Schweigekreis lädt „Basis für Frieden“ zu einem etwas anderen Stadtrundgang ein: Entdeckungsreise „Meine 300 Jahre Krieg und Frieden in Rastatt“.

Der Stadtrundgang von Basis für Frieden beginnt mit der Erkenntnis „Weltfrieden beginnt in jedem Einzelnen“. Ausgangspunkt des dreistündigen Rundgangs ist der Lichthof neben dem Wehrgeschichtlichen Museum am Rastatter Schloss.

Wer sind meine Vorfahren? Und was haben die mit 300 Jahren Rastatter Frieden zu tun? In welchen Kriegs- und Friedenszeiten haben sie gelebt? Wie hat sich in diesen 300 Jahren das Leben in Rastatt entwickelt (Trinken, Essen, Einkaufen, Reisen, Wohnen, Arbeiten, …)? Was freut mich hier? Was macht mir Angst? An was denke ich, wenn ich etwas höre? Dieser Rundgang wendet sich an Menschen, die den Eindruck haben, Frieden ist ein großes Ziel, aber das Leben ist irgendwie anders!

Die Teilnehmer am Rundgang sind eingeladen, ihre Empfindungen und Gedanken auf diesem Rundgang aufzuzeichnen und – wenn gewünscht – ins Gespräch zu bringen. Es sind meist sehr „feine“ Empfindungen. Deshalb ist der Grundsatz auf diesem Rundgang analog zu Anselm Grüns Feststellung „Wer die Stille sucht muss stehen bleiben. Hören und Schauen – Wirken lassen.“ Denn die Resonanz bringt uns voran oder hält uns zurück! „Weltfrieden beginnt auch in mir!“ mit diesem Impuls endet der Rundgang.


Exkursion zum Ukrainer-Denkmal in Rastatt

Termin: steht noch nicht fest

Ort: Stadtfriedhof Rastatt

Auf dem Stadtfriedhof Rastatt erinnert das sog. Ukrainer-Denkmal an ein ehemaliges Lager mit ukrainischen Kriegsgefangenen, welches 1915, mitten im Ersten Weltkrieg,  eingerichtet worden war. Die ukrainischen Kriegsgefangenen sollten – als potentielle Gegner der russischen Zentralregierung – militärisch ausgebildet werden und waren als Reservoir für den Kriegseinsatz gegen Russland gedacht.

Wir wollen uns anhand dieses Denkmals exemplarisch mit Kriegsdenkmälern als Teil der Erinnerungskultur befassen. Dabei suchen wir die Unterstützung eines lokalen Experten.


Exkursion zum Weltkriegsmuseum am Hartmannsweilerkopf im Elsaß

Termin: voraussichtlich 22. oder 29. September 2018

Der „Berg des Todes“ in den Südvogesen nahe Hartmannswiller ist ein Symbol des sinnlosen Sterbens im Ersten Weltkrieg. Im November 2017 weihten Bundespräsident Steinmeier und Staatspräsident Macron dort ein gemeinsames deutsch-französisches Museum ein.

Wir wollen das Museum gemeinsam besuchen.

s. a. http://memorial-hwk.eu/


Filmveranstaltung „Im Westen nichts Neues“

Termin: voraussichtlich Anfang Oktober 2018

Der US-amerikanische Film „All Quiet On The Western Front“ aus dem Jahr 1930 (nach dem Roman von Erich-Maria Remarque) gilt als einer der ersten und bis heute gültigen Antikriegsfilme. Der Film wurde von dem im schwäbischen Laupheim geborenen jüdischen Filmproduzenten Carl Laemmle produziert. Noch vor seiner Deutschland-Premiere sorgte der Film für Proteste der Nationalsozialisten. Joseph Goebbels, damals NS-Gauleiter von Berlin, ließ die Premierenveranstaltung durch die Aussetzung hunderter weißer Mäuse und das Werfen von Stinkbomben im Kino stören.

Im Mittelpunkt des um äußerste Authentizität bemühten Films steht nicht die politisch-militärische Kriegsgeschichte, sondern die Veränderung der Persönlichkeit der Menschen durch das schreckliche Erlebnis des Kriegsgeschehens.

Geplant ist, nicht nur den Film zu zeigen, sondern sich auch mit seiner Zensurgeschichte und seinen Inhalten auseinander zu setzen, auch im Vergleich zu einem zeitgenössischen deutschen Film wie „Westfront 1918“.


Zu den psychosozialen Folgen der Kriege des 20. Jahrhunderts in der deutschen Bevölkerung

Termin: voraussichtlich Mitte Oktober 2018

Die Kriege des 20. Jahrhunderts haben in den beteiligten Völkern tiefe seelische Wunden hinterlassen. Mittlerweile weiß man, dass sich die Kriegserlebnisse und Traumata auch auf Kinder und Enkel vererbt haben. Unabhängig davon, ob die Vorfahren Opfer oder Täter waren, ob in den Familien über das Erlebte geschwiegen wurde oder die traumatisierten Eltern immer wieder von den gleichen grauenhaften Erlebnissen erzählten – rund ein Drittel der Deutschen, so schätzen Experten, leiden auch heute noch an den Traumata der Kriegsgeneration.

Wir wollen mithilfe von zwei Experten/innen, einem Wissenschaftler und einem Therapeuten, uns dem Thema nähern und Auswege aus dem Trauma aufzeigen.

 


Überregionaler Terminkalender

mehr unter http://www.friedenskooperative.de/termine.htm