AG bei 3. Tagung ‚Frieden schaffen ohne Waffen‘

Mitwirkung bei

Dritte Tagung „Frieden schaffen ohne Waffen“ in Karlsruhe

Termin: Sa, 21. April 2018, 14:00-17:00 Uhr

 Ort:  Bonhoeffer-Haus, Gartenstr. 29a, Karlsruhe.

„I have a dream“ – vor 50 Jahren, am 4. April 1968, wurde der US-amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. ermordet. Anlässlich des 50. Todestages soll seinem Leben und seinen Überzeugungen nachgespürt werden und zugleich überlegt werden, was wir heute noch von ihm und seinem Wirken lernen können.

Anmeldung bis 18.4. an: DFG-VK, Werastr. 10, 70182 Stuttgart, blach@dfg-vk.de

Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg, DFG-VK Karlsruhe, Pax an – die Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung e.V.

Das komplette Tagungsprogramm: Tagung Frieden schaffen ohne Waffen 2018


Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Istar Buscher wird sich mit dem Thema „Der Kampf der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA im Spiegel der Popmusik“ befassen:

„Has anybody here seen my old friend Martin ?“ *

Der Kampf der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA im Spiegel der Popmusik

Im letzten Jahr hörte man im Radio vielfach die Werbung einer Baumarktkette, die mit dem Refrain von Aretha Franklins Titel „Respect“ für ihre Produkte warb. Wer weiß noch, was Aretha Franklin mit ihrem Song eigentlich ausdrücken wollte ? In welchem Kontext ist der Song entstanden und warum haben wir ihn heute noch im Ohr ?

Was können wir aus dem langen Kampf der Afroamerikaner für Gleichberechtigung für uns lernen ? Wie können wir begreifen und erfahrbar machen, was  damals vor sich ging ?

Musik als Ausdrucksmöglichkeit für Emotionen. Musik als informelles Nachrichtenmedium. Musik als Mittel der Selbstvergewisserung und der Solidarisierung. Musik als Appell. Einmal in die Welt gesetzt, kann Musik aber auch mißbraucht und ausgebeutet werden.

Politik und Geschichte müssen nicht als “trocken“ erscheinen. Und engagierte Musik darf auch gefallen und Erfolg haben.

„Es wird überall Musik sein“ verspricht ein musikalischer Kommentar zu den Ereignissen des Jahres 1964, als die Bürgerrechtsbewegung in den USA die offizielle Aufhebung der Rassentrennung erreichte.


„History has never known a movement so rich in song as the Civil Rights Movement. Nor a movement in which songs are so important. Martin Luther King called them ‚vital‘  …“

(„Without These Songs“, in: Newsweek, August 31, 1964)

 

„If he can preach that, we can sing it.“

(„Pops“ Staples von The Staple Singers)


* Refrain-Zeile aus „Abraham, Martin and John“ von Dick Holler (1968)