DFG-VK

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ist eine der größten und ältesten deutschen Friedensorganisationen.

Bereits 1892 war die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG) von den späteren Friedensnobelpreisträgern, der Friedensforscherin und Schriftstellerin Bertha von Suttner („Die Waffen nieder“) und dem österreichischen Schriftsteller Alfred Hermann Fried, gegründet worden.

Die heutige DFG-VK ging 1974 aus der Fusion der DFG mit zwei kleineren Kriegsdienstverweigerungs-Organisationen (IdK und VK – gegründet nach dem 2. Weltkrieg) hervor. Die DFG-VK hat bundesweit mehrere tausend Mitglieder; der Landesverband Baden-Württemberg ist der zweitgrößte Landesverband.

Die DFG-VK versteht sich als politische Organisation des Pazifismus; Kernsatz der von jedem Mitglied unterschriebenen Grundsatzerklärung ist: „Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten“.

Die Arbeit der DFG-VK ist kampagnen-orientiert und stark auf Vernetzung mit anderen Friedensgruppen ausgerichtet. Die Methoden der Arbeit sind strikt gewaltfrei, wie z.B. verschiedene Formen der Verweigerung, ziviler Ungehorsam oder direkte gewaltfreie Aktionen, – und orientieren sich an der moralischen Legitimität der Ziele und Mittel, nicht an der formalen Legalität.

Aktive Mitglieder der DFG-VK in Rastatt und Baden-Baden arbeiten in den Regionalgruppen Karlsruhe oder Achern (Regionalgruppe Mittelbaden) der DFG-VK mit. Schwerpunkte der Arbeit in der Region waren in der Vergangenheit Veranstaltungen und Vorträge zu Themen wie ‚Arabellion‘ und ‚Krieg und Frieden in Film und Fotografie‘, aber auch Kundgebungen und Infostände.

 

Interessenten wenden sich bitte an

DFG-VK-Gruppe Karlsruhe c/o Sonnhild Thiel, Alberichstraße 9, 76185 Karlsruhe. Tel: 0721/55 22 70, Fax: 0721/55 86 22, eMail: suthiel@t-online.de

Weitere Informationen: http://www.dfg-vk.de