2014

Januar 2014

Mitwirkung am Neujahrsempfang

Bild: BNN - Collet
Bild: BNN – Collet

Auf Einladung der Stadt Rastatt beteiligte sich die Aktionsgemeinschaft Rastatter Frieden am Neujahrsempfang 2014.  Anlässlich ihres ersten Auftrittes entstand ein Faltprospekt, in dem sich die ausstellenden Mitglieder kurz vorstellten. Weitere Informationen gab es an ihren Informationsständen im Staffelschnatzer-Saal. Als Attraktion hatte sich Basis für Frieden die Aktion „Frieden ist bunt“ überlegt. Hierbei wurden die Besucher gebeten etwas persönliches zum Friedensbild 300 Jahre Rastatter Frieden beizutragen.

Bild: Stadt Rastatt

Bild: Stadt Rastatt

Birgit König-Jörg und Eveline Seiler freuten sich nicht nur mit Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch über die Ergebnisse, sondern sie unterstützten die Teilnehmer des Neujahrsempfangs auch mit Rat und Tat. Ab und zu waren hierbei auch „Fehlfarben“ oder „Ausrutscher“ mit professioneller Hand zu korrigieren. Aus den einzelnen Pinselstrichen in Acrylfarben entstanden so im Laufe des Abends zwei Bilder.

Die Bilder finden Sie hier

Bild: Stadt Rastatt

Bild: Stadt Rastatt

In den BNN wurde ausführlich berichtet. Den Artikel finden Sie hier.


Vortrag von Andreas Zumach:

„Von Bosnien bis Syrien“

Zumach_Andreas_Foto_Stefan_Philipp

Foto Stefan Philipp

Anlässlich des Jubiläums des Rastatter Friedensvertrages von 1714 luden die Aktionsgemeinschaft Rastatter Frieden und die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) zum Vortrag „Von Bosnien bis Syrien“ ein.

Andreas Zumach sprach am 26. Februar 2014 um 19:30 Uhr im Gemeindesaal von St. Alexander, Rastatt (Murgstraße, Ecke Museumstraß) anhand ausgewählter Beispiele über Möglichkeiten, Chancen und Grenzen moderner Friedensdiplomatie seit dem Ende des Kalten Krieges.

Als freiberuflicher Journalist und UNO-Korrespondent in Genf beschäftigt sich Zumach seit 25 Jahren mit  Friedens- und Waffenstillstandsverhandlungen. Seine Berichte über die Kriege und Konflikte in Bosnien, Libyen, Syrien und dem Irak erschienen in Zeitungen und wurden von Rundfunk- und Fernsehanstalten verbreitet. Er gilt als profunder Kenner friedenspolitischer Themen, insbesondere der aktuellen politischen Situation im Nahen und Mittleren Osten. Zumach ist Träger des Göttinger Friedenspreises 2009.

Weitere Informationen: Zumach, Andreas_Bio


Jürgen Grässlin:

Waffenhandel – wie Deutschland am Krieg verdient

Jürgen GrässlinDer Vortrag von Jürgen Grässlin fand am 27. November 2014 statt. Im Spannungsfeld zwischen Frieden und internationalen Machtkämpfen sind die Herstellung und der Handel mit Kriegswaffen immer noch als gutes Geschäft. Auch werden diese immer wieder mit dem Erhalt inländischer Arbeitsplätze und dem Erhalt einer internationalen Wettbewerbsposition unserer deutschen Unternehmen begründet! Dabei werden Armut oder Menschenrechtsverletzungen im Empfängerland selten angemessen berücksichtigt. Der Appell von Papst Franziskus: „Wer Waffen herstellt, ist ein Händler des Todes …” verhallt. Mit dem Appell “heraus aus den Sesseln – kauf Euch eine Aktie” dann könnte Ihr auf der nächsten Hauptversammlung Fragen stellen endete ein beeindruckender Abend und eine intensive Diskussion.

Einladung


Noch mehr Friedenstauben 

Am 18. August 2014 trafen sich einige „Falterinnen“ und „Falter“ um weitere „Friedenstauben“ für den Friedensgottesdienst am 21. September zu falten. Jede Taube trägt eine Friedensbotschaft auf ihrem Flügel. Nun hängen die Tauben noch bis Ende November in St. Alexander und „verzaubern“ die Kirchenbesucher.


Sonderausstellung „Frieden, Freiheit, Recht und Würde“

Grenzen überwinden – das Projekt „Oase des Weltfriedens“ wurde  vom 3. August – 7. September 2014 in der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte im Schloss Rastatt, Herrenstraße 18 gezeigt.

Hauptexponat war das Architekturmodell, das als Vision eine parkähnliche Anlage zeigt, die als ein Begegnungsort für Menschen jeglicher Herkunft, Kultur, Religion und Weltanschauung gedacht ist. Anhand von Wandbildern und Texttafeln wurde das Modell näher erläutert.

Nach dieser Ausstellung steht das Architekturmodell im Bildungshaus St. Bernhard an der Ludwigsfeste 50.


Rastatt hat einen Friedensbürgermeister

IMG_0596_small_ibu (Foto: Istar Buscher)

In der Aktionsgemeinschaft Rastatter Frieden entstand die Idee, OB Hans Jürgen Pütsch zu bitten, Mitglied in der internationalen Bewegung „Mayors for Peace“ zu werden. Am 23. Juni 2014 genehmigte der Gemeinderat diese Mitgliedschaft aus Mitteln der Stadt zu finanzieren. Weitere Informationen im Artikel des Badischen Tagblattes.

Am 8. Juli 2014 wehte die neue Friedensfahne am Rastatter Rathaus. Weitere Informationen im Artikel des RAZ.


Aktion: „Frieden ist bunt“ 

Insgesammt haben drei Malaktionen stattgefunden. Die ersten beiden Bilder entstanden beim Neujahrsempfang in der Badnerhale am 10.01.2014. Siehe dazu den Bericht über den Neujahrsempfang unter bisherige Aktivitäten.
Am 14. Juni wurden in Rastatt zwei weitere Friedensbilder gemalt. Wir danken dem Badischen Tagblatt für die Berichterstattung (Artikel). Weitere Informationen zur Aktion bei Basis für Frieden.
Eine Malaktion von Basis für Frieden fand am 11. Oktober 2014 von 10:30 bis 12:30 in Rastatt Kaiserstraße (Ecke Poststraße). Weitere Infos hier.


Schweigekreis für den Frieden fand von März bis Oktober statt

Schweigekreis_Grafik_screen

„Unsere Betroffenheit über den Unfrieden – in der Welt um uns und in uns – zeigten wir durch Schweigen auf einem öffentlichen Platz.“ Mit diesem Appell bat Hubert Wurz, Franziskaner aus Rastatt und Mitglied der „Aktionsgemeinschaft Rastatter Frieden“, an jedem zweiten Samstag im Monat von März bis Oktober von 11:00 – 12:00 Uhr, Mitbürgerinnen und Mitbürger an der Ecke Kaiserstraße und Museumstraße inne zu halten. Gerne durfte man sich auch nur für ein paar Minuten dazu stellen, um seine Anteilnahme zu zeigen.

Im Mittelpunkt dieser „schweigenden“ Demonstration erinnerten einige Salzstücke an den Marktflecken „Rastetten“. In den Kriegswirren um 1687 wurde neben Bier und Wein auch mit Salz gehandelt. Salz ist ein wichtiges biblisches „Bild Wort“. Es beschreibt als „Salz der Erde“ die Lebensgrundlage. Mit dem „habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander“ wird es Voraussetzung für das friedliche Miteinander.

Dieses Friedenssymbol passt gut zur Spiritualität der Franziskaner und zu ihren Tätigkeitsfeldern. Sie setzen sich für Randgruppen, sozial Benachteiligte und Rechtlose in aller Welt ein und arbeiten für Gerechtigkeit, Frieden sowie die Bewahrung der Schöpfung.

Im Jubiläumsjahr „300 Jahre Rastatter Frieden“ bündelt die Aktionsgemeinschaft Rastatter Frieden die Vielfalt des friedlichen Miteinanders und hat die Basis für diese Aktion geboten.

Links:

Franziskaner_Schweigekreis_Faltblatt_2014

Hubert Wurz Franziskaner (OFM)


Ausbildung von Flüchtlingsbegleitern

Die Anzahl der Flüchtlinge hat sich im letzten Jahr annähernd verdoppelt. Aufgrund der Gespräche mit Vertretern der Stadt Rastatt erklärte sich die Aktionsgemeinschaft bereit Flüchtlingsbegleiter zu suchen und auszubilden. Damit soll zukünftig die Integration von Flüchtlingen in Rastatt, z.B. aus der Gemeinschaftsunterkunft „Alte Bahnhofstraße“, unterstützt werden. Frau Mehrnousch Zaeri-Esfahani, Sozialpädagogin vom Diakonischen Werk, erklärte sich bereit die Ausbildung der Flüchtlingsbegleiter durchzuführen. Sie hat viele Jahre Erfahrung mit der Begleitung von Flüchtlingen, leitet Runde Tische zu diesem Thema und ist als Autorin tätig.

In einem zweitägigen Training wurden 16 FlüchtlingsbegleiterInnen in der Räumen des Diakonischen Werkes Rastatt, Kaiserstraße 70 auf ihre Arbeit vorbereitet.

Daraufhin begannen die Vorbereitungen für eine Kooperation „Flüchtlingsbegleiter Mittelbaden“.

Info Flüchtlingsbegleiter

BT_20140811_Trainerin fuer die Fluechtlingashelfer

BT_20141118_zur Fluechtlingsbegleitung


Pater Hubert Wurz verabschiedet sich

Hubert Wurz trat 1960 in die Franziskanerprovinz ein. Seit Januar 2012 wirkte er im Konvent in Rastatt (Pfarrzentrum Herz-Jesu-Pfarrei Rastatt – Münchfeld) in der Erwachsenenbildung. Zum Jahresende 2014 verlässt er Rastatt.

Die Aktionsgemeinschaft dankt Pater Hubert Wurz für sein Engagement – insbesondere seine Initiative „Schweigekreis“, die erfolgreich monatlich von März bis Oktober 2014 unter seiner Leitung stattfand.

Hubert Wurz ist Theologe mit TZI-Diplom, Pädagoge in der Gesundheitsbildung, Kursleiter (Yoga, Zen, Fasten, Kontemplation), in der seelsorgerischen Beratung und als Referent tätig.

Er bietet an:
Yoga                  = Sensibilitätstraining
ZEN                   = Achtsamkeitstraining MizuMi
Fasten               = Regeneration an Leib und Seele
Kontemplation = inneres Beten

Email: Hubert.Wurz@Franziskaner.de
www.hubertwurz-ofm.de